Das Wohlfühlhaus als eine Möglichkeit primärpräventiver 

Eltern- und Multiplikatorenarbeit


Mit dem Bild des Wohlfühlhauses haben wir versucht, verschiedene methodische Bausteine zu entwickeln, die in der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Multiplikatoren die Umsetzung von Suchtprävention leicht machen.

Der wissenschaftliche Hintergrund

Im Vergleich von

 

Partnerfamilien

große Achtung vor dem Kind, empathische Eltern, die sich für die Schulangelegenheiten aber auch die Meinung des Kindes interessieren, gemeinsame Unternehmungen mit dem Kind, Ratschläge werden vom Kind akzeptiert, die Familienatmosphäre ist harmonisch, Konfliktthemen werden gar nicht oder ruhig besprochen

mit

Konfliktfamilien 

weniger Achtung vor dem Kind, wenig empathisch, desinteressierter an Schulfragen, wenig oder uninteressiert an der Meinung des Kindes, Familienklima weniger harmonisch, seltener gemeinsame Unternehmungen

wurde besonders im Bereich des Suchtmittelgebrauchs ein deutlicher 

Unterschied festgestellt. 

„In der ursprünglichen Stichprobe gaben 37% aller Konfliktkinder an, dass sie rauchen, während nur 14% aller Partnerkinder Zigaretten konsumierten. Im Köln-Siegen-Survey ist die Anzahl der rauchenden Kinder schon weitaus größer, da die Kinder im Durchschnitt 1,5 Jahre älter sind. Hier gaben bereits 66% aller Kinder aus Konfliktfamilien 

(im Vergleich zu 30% aus Partnerfamilien) an, Zigaretten zu rauchen. 

Beim Alkoholkonsum sind die Verhältnisse ähnlich gelagert. Auch hier zeigt sich, dass bei den Konfliktkindern der Anteil der Alkoholkonsumenten bedeutsam größer ist als bei den Partnerkindern (61% vs. 39%). 13% aller Kinder aus stresshaften Familienmilieus geben an, Haschisch oder Marihuana zu konsumieren, während dies nur 5% aller Partnerkinder tun.“ (nur in Köln-Siegen-Survey erhoben). 

 

(Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, Band 11, „Schutz oder Risiko - 

Familienumwelten im Spiegel der Kommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern., BzgA 2000)

 

Die Ziele unseres Projektes sind:


unter Nutzung verschiedenster, besonders auch neuer Kommunikationswege, 

 

-

das Gespräch der einzelnen Gruppierungen untereinander anzuregen, um so die ohnehin vorhandene Erziehungskompetenz den anderen Beteiligten nutzbar zu machen und eigene Ansätze zu reflektieren.

-

den Sinn und Wert einer ernst genommenen Erziehung deutlich zu machen.

-

Multiplikatoren und Eltern im Bereich der Vorschul- und Schuleinrichtungen den bedeutenden Zusammenhang zwischen erfolgreicher, bzw. nicht so erfolgreicher Entwicklung in den Kinderjahren und späteren Gefährdungen speziell im Suchtmittelmissbrauch deutlich zu machen.

- ein niederschwelliges Beratungsangebot im „Forum“ der Website. 

Folgende Bausteine gibt es derzeit :

Der Elternabend Elternhandblatt
Die Posteraktion Tonbildshow
Fortbildung für Erzieher